Donnerstag, 24. Dezember 2015

Eindeutige Biberspuren an der wilden Saale

Bereits am Anfang des Jahres verdichteten sich die Hinweise auf die Rückkehr des Bibers. Nun ist er an der wilden Saale, Höhe Gimritzer Gutspark, mit eindeutigen Spuren an den Bäumen nachzuweisen. Zu sehen bekommen haben wir ihn natürlich nicht, da er nachtaktiv ist, aber die Spuren seiner Arbeit sind eindeutig und die gefällten Bäume nehmen ihmmer mehr zu. Der Biber in Halle ist kein Phantom mehr und mit etwas Augen im Kopf erkennt man recht deutlich seine Spuren:
Biberspuren an der Wilden Saale, Höhe Gutspark


Wer hier arbeitet, ist recht gut zu erkennen. 



Euer Rio und seine Ente

Montag, 14. Dezember 2015

Erinnerung an den Sommer

Eine "Flusskreuzfahr" mit Rüdigers "Händel II.", eine wunderschöne Erinnerung an den Sommer:
Kurz hinter Hafen Halle


Brachwitzer Alpen

Ein Schiff am Wegrand


Brachwitz 
Wettin
Beeindruckend: Schleuse Wettin
(Fast) unser Wendepunkt Camp Kloschwitz und ...


und seine Bewohner (schwer in die Boote zu kommen)
Flussfahrt und ..
Fröhlichkeit den ganzen Fluss entlang


zurück in Halle, Wehr Trotha


Ein Dank allen Beteiligten, besonders den Schiffer und der liebenswürdigen Bedienung an Bord der Händel II.
Rio und die Ente

Mittwoch, 9. Dezember 2015

Neues vom Gimritzer Damm

Es gibt etwas Neues vom Gimritzer Damm, hier bei der MZ zu lesen. Bei dem LHW, dem Landesbetrieb für Hochwasserschutz und Wasserwirtschaft, bewegt sich im Moment nichts. Der Deichbau geht in den Winterschlaf... wahrscheinlich dauert der Winter ein paar Jahre.

Rio und die Ente schnarchen mal mit

Montag, 7. Dezember 2015

Nikolausschwimmen und Saaleadvent


Am Wochenende fand wieder der Saaleadvent statt, an dem wir dieses Mal nicht teilnahmen - jedenfalls (nicht ganz) aktiv - , da wir einsahen mußten, dass wir am Gimritzer Park doch etwas weit vom Schuss waren, die Leute allerhöchstens noch zum Peißnitzhaus gehen.
Ein Höhepunkt des Saaleadvents war das Nikolausschwimmen der Saaleschwimmen, die trotz der ca. 8 Grad Wassertemperatur sich tapfer, wie im Film des Hallespektrum zu sehen, in die Flut stürzten. Respekt! Wir waren auch im Wasser, wie im Hintergrund zu sehen, aber eher auf dem Wasser, nämlich an Bord der "Paikea" und wachten über die Saaleschwimmer vom Paddelboot aus. Nächstes Jahr kommen wir wieder vorbei! Versprochen.

Der Rio und die Ente

Dienstag, 17. November 2015

Gimritzer Park abgesperrt !

Alle Zugänge zum Park sind bis April 2016abgesperrt.
Wie das Hallespektrum berichtete, finden ab diesem Mo., 16. Nov. 2015, Sanierungsarbeiten im Gimritzer Park statt. Wie wir aber bereits am Nachmittag feststellten, ist nun der gesamte Park für Herbstspaziergänger mit Bauzäunen gesperrt worden. Und das heißt bis zum April 2016 !!! Ist das wirklich nötig, kann hier nicht abschnittsweise gearbeitet werden? Was sagt die Stadt Halle, als Eigentümer, dazu:
Die Baumaßnahme Gutspark Gimritz umfasst den gesamten Wegebau im Park. Um einen unfallfreien Bauablauf für die Bürger und die Baufirma abzusichern, ist es notwendig die gesamte Anlage zu sperren.
so die Stellungnahme von Herrn Uwe Stäglin, der Beigeordnete für Stadtentwicklung und Umwelt der Stadt Halle. Im Moment hat die Firma nur die Zäune aufgestellt, von einem Arbeitsbeginn zeugen ein Bagger, mit Brettern gesicherte Baumdenkmäler und ein Container.

So beobachteten Rio und seine Ente

Dokumentation: Was im Gimritzer Park geschehen soll

Sanierung der wassergebundenen Wegedecke sowie Arbeiten an Vegetationsflächen und dem Baumbestand; Abbruch-/Rodungsarbeiten: - 6 Stück Großsträucher roden, - 34 Stück Bäume fällen, - 1.400 m Rasenbord aufnehmen, entsorgen, - 3.000 m² Abtrag wassergebundene Wegefläche, - 13 Stück Bänke mit Betonfüßen ausbauen, zwischenlagern, einbauen, - 21 Stück Abfallbehälter mit Rohrbügel ausbauen, zwischenlagern, einbauen; Erdarbeiten, Wegebauarbeiten: - 56 m³ Bodenabtrag, - 550 m³ Schottertragschicht liefern, einbauen, - 2.750 m² wassergebundene Wegefläche, - 1.810 m Rasenbord liefern, einbauen; Landschaftsbauarbeiten: - 2.424 m² Vegetationsfläche herstellen, - 8 Stück Bäume liefern, pflanzen, - 67 Stück Sträucher liefern, pflanzen, Fertigstellungspflege
Quelle: Ausschreibung der Stadt Halle

Mittwoch, 16. September 2015

1. Kneipp-Aktionstag am Peißnitzhaus


Kneippen und ...
Unsere Sommerpause ist vorbei. Die Ente und ich blogen wieder! Und wir widmen uns gleich unserem Hauptthema in nächster Zeit: Gesunde Stadt am Fluss.  Und in diesem Rahmen findet eine Veranstaltung statt, an der wir beteiligt sind: Am 27. September 2015 findet von 14 bis 17 Uhr der erste Kneipp-Aktionstag am Peißnitzhaus statt. In Zusammenarbeit des Peißnitzhaus-Vereins, des Kneipp-Vereins Halle-Saalkreis e. V. und des MZ Geiststraße e.V. (und der Ente und meiner Wenigkeit) werden die 5 Elemente der Gesundheitslehre nach Sebastian Kneipp vorgestellt: Wasser, Bewegung, Ernährung, Heilpflanzen und Lebensordnung. Anlässlich des Aktionstages wird der Barfuß-Fühlpfad eingeweiht und zur Nutzung übergeben. Außer Barfußlaufen können unter anderem Kneipp´sche Güsse, Heil- und Wildkräuter, Kreistanz, Yoga im Gehen und ergotherapeutische Angebote ausprobiert werden. Weiterhin stellen sich die beiden Halleschen Kneipp-Kitas vor. Im Vordergrund des Aktionstages stehen im Sinne der Kneipp´schen Gesundheitslehre Ausgeglichenheit, Genuss und Lebensfreude.

Ablauf:
... und barfußwandern

14.00 Uhr Eröffnung des Aktionstages durch Roland Gebert (Peißnitzhaus e. V.), Heide von Arnim (Kneipp-Verein e. V.) und Dr. Annette Kreutzfeldt (MZ Geiststraße e.V.)
anschließend: Einweihung des Barfuß-Fühlpfades
14.30 Uhr Yoga in Gehen
15.00 Uhr Kreistanz
15.30 Uhr Yoga in Gehen
16.30 Uhr Yoga in Gehen
14.30 bis 17.00 Uhr:
· Vorstellung der beiden Halleschen Kneipp-Kitas
· Kneipp´sche Güsse
· Heil- und Wildkräuter
· gesunde Vollwerternährung
· Ergotherapie zum Anfassen und vieles mehr 

Euer Rio und seine Ente

Dienstag, 23. Juni 2015

Die Saale brennt !

In diesem Tagen passiert viel an der Saale:
Es gibt einen neuen Saalebeauftragten, Jürgen Seilkopf vom Hanseverein, dem wir viel Erfolg wünschen, die Ente und ich. Wir haben zwar gesehen, wie der Oberbürgermeister die Ernennung zu diesem Ehrenamt vorgenommen hat, aber auf den neuen off. Stadtseiten taucht er nicht auf. Schade eigentlich.
Der Streit um den Deich eskaliert, bzw. um den Deich, der noch gebaut werden soll, eskaliert. Und da es bei der Juristererei verrangig um Formelles und nicht um Vernunft geht, wurde der Bau erst einmal gestoppt. Vielleicht für alle Beteiligten die Gelegenheit über ihr Tun und Handeln einmal nachzudenken.

 Zufälle oder Brandstiftung ?

Gänzlich unbemerkt von der Öffentlichkeit scheint in Halle ein Serienbrandstifter umzugehen, der bereits mehrere alte Gebäudekomplexe an der Saale in Schutt und Asche gelegt hat: Alte Bahnschwellen vor den alten Schlachthofgebäuden, Brand im alten Schlachthof selbst, dann die alten Brauerei an der Saale. Das waren alles große Brände, bei denen die Feuerwehr Großeinsatz hatte. Hier wird darüber ausführlich berichtet.... Die Frage ist natürlich, ob das alles Zufälle waren oder wir es an der Saale mit einem gefährlichen Serienbrandstifter zu tun haben, der auch andere Gebäude im Auge haben könnte. Und an leeren und kaum einsehbaren Häusern und Häuserkomplexen ist in Halle kein Mangel. Es müssen nicht die Nebengebäude des Saline-Museums sein. Es kann auch ein anderer spektakulärer Ort sein. Wir wollen es nicht hoffen...
Euer Rio und seine Ente

Nachtrag: Von der Stadt liegt uns trotz Nachfrage (Ordnungsamt, Fachbereichsleiterin) keine Stellungnahme dazu vor. 

Mittwoch, 22. April 2015

Anwohner fordern direkte Anbindung an die neue Schnellstraße (3. Saaleübergang)

Die Trasse nach den Wünschen der Anwohner, Quelle: Anwohner, schnell in den Peißnitzboten gemalt
Wie die MZ heute mit Bezug auf städtische Arbeitspapiere zu berichten weiß, plant die Stadt u.a. auch einen Saaleübergang vom Mühlweg über die Peißnitz, siehe hier ...
Eine spontane Befragung unter den Einheimischen, den Anwohnern und sonstigen Baströckchenträgern auf der Peißnitzinsel ergab, dass sich die Anwohner die Brücke von Herzen wünschen, kommen sie doch so schneller mit dem Auto auf die Insel und wieder zurück. "Aber wenn die Brücke gebaut wird, dann bitte mit direkter Anbindung an unsere Tiefgarage", sprach mir einer der Befragten nuschelnd ins Mikrofon, so kann ich nur hoffen, dass ich ihn hier richtig wiedergebe. Falls nicht, bitte ich nicht um Entschuldigung.
"Die Peißnitzbrücke als Fußgängerbrücke muss unbedingt erhalten bleiben", meinte ein anderer, "Die haben das doch nur so gelegt, damit das Peißnitzhaus als Autobahnraststätte dienen kann. Das ist doch wieder abgesprochen. Aber wir wollen auch etwas davon haben!"
"Wir fordern direkte Auffahrt auf die neue Schnellstraße", sagte mir eine Sportwagenfahrerin aus ihrem tiefergelegten Fenster hindurch. Ein anderer machte nur zustimmend "BrummBrumm", mit dem Motor.

Die Ente und ich machen uns aber keine Sorgen, denn wir wetten, da klagt wieder jemand gegen ...


Mittwoch, 15. April 2015

Erste Hürde für das Wassertourismuskonzept ist genommen

Tourismus auf dem Fahrgastschiff, auch Teil des Konzeptes
In einer zweiten Lesung hat der Ausschuss für Planungsangelegenheiten des Stadtrates von Halle dem lange diskutierten Wassertourismus einstimmig zugestimmt. Eine Hürde für den Wassertourismus ist damit genommen. Das Konzept mit wenigen kleinen Änderungen, ist hier einzusehen ...

Jetzt hoffen wir auf Zustimmung durch den Stadtrat und auf Umsetzung durch die Verwaltung in den nächsten Jahren.

Euer Rio und seine Ente

Mittwoch, 1. April 2015

Nachtrag zum AHA

Hier ist die volle Stellungnahme des AHA zu Schäden auf der Nordspitze der Peißnitz und den Beweggründen für das intensive Engagement des Vereins, bitte weiterlesen...
Davon mal angesehen, dass ein, zwei Fotos auch außerhalb der Nordspitze geschossen worden sind und damit außerhalb des Naturschutzgebietes, erschließt sich mir aus dem verzweifelten Appell allerhöchstens, dass jegliche menschliche Aktivität dort zu unterbleiben hat. Warum also dann konsequenterweise nicht das Verbot von Spaziergängen, Joggen und Fahrradfahren? Warum das Paddeln auf der wilden Saale verboten bleiben soll, erschließt sich mir nicht. Denn Anlanden und campieren wird verboten bleiben und das ist gut so. Ruhiges Durchfahren sollte erlaubt werden und ich sehr keinen Grund aus den Erläuterungen des AHA, der dagegen spricht. Die jetzigen Schäden haben garantiert keine Paddler verursacht. Das Durchfahrverbot war von Anfang an ein Fehler und Irrweg.

Dies als Nachtrag, Euer Rio und seine Ente

Dienstag, 31. März 2015

AHA zieht die falschen Schlüsse

Paddler befinden sich mitten auf dem Fluss ...

Der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder AHA argumentiert weiter gegen das neue Wassertourismuskonzept der Stadt und zerrt dafür Baumarbeiten und Hüttenbau auf der Nordspitze der Peißnitz (Naturschutzgebiet) hervor, siehe hier ... 
Den Hüttenbau beobachte ich bereits seit zwei Jahren auf der Nordspitze der Peißnitz und ich kann mir nicht vorstellen, dass dies dem AHA mit seinen aufmerksamen Baumschützeraugen noch nicht aufgefallen ist. Warum werden diese Aktivitäten jetzt auf einmal hervorgeholt und zwar mit der festen Absicht ein Konzept zu torpedieren, dass für eine Stadt am Fluss wichtig und gut ist? Ich habe noch niemals gehört, dass der AHA etwas gegen Angler oder Fahrradfahrer gesagt hat, was haben die Auen- und Baumschützer gegen Paddler, die bei Durchfahren weder an den Baum noch ans Ufer kommen (denn Anlanden ist im Naturschutzgebiet verboten und auch nur schlecht möglich) ? Warum spricht der AHA nicht die Menschen an, die tagtäglich auf der Nordspitze Fahrradtfahren, Joggen, Spaziergehen und ihre Kinder durch die Büsche jagen? Was haben diesem Verein die Wassertouristen getan? Ich weiß es nicht, ich finde die Argumente nicht nur an den Haaren herbeigezogen, sondern bereits eine große Hetze gegen andere Naturfreunde, die im Grunde genommen die besten Verbündeten des AHA sein könnten. Deswegen zum Mitschreiben, lieber AHA: Paddler befinden sich mitten auf dem Fluss, fällen keine Bäume und bauen auch keine Hütten!
Dies ins Stammbuch geschrieben von Rio und seiner Ente

Mittwoch, 11. März 2015

Freitag, 6. März 2015

Das Wassertourismuskonzept der Stadt Halle

Aber lassen wir den Deichunsinn dieser Tage hinter uns, da dieser für eine Insellage ohnehin wenig bis gar nicht relevant ist. Stattdessen möchten wir uns dem nun vorliegenden Wassertourismuskonzept der Stadt Halle widmen, das wir bereits hier einforderten.

Bestandsaufnahme und Maßnahmenkataloge


Nun liegt das Wassertourismuskonzept der Stadt Halle also vor und wir können uns dem Konzept mit dem Titel "Stadt am Fluss" ausführlich widmen. Mit 25 Seiten Umfang überfordert es niemanden, zumal bis S. 16 eine Bestandsaufnahme ders Wassertourismus in Halle ist, die bei guter Kenntnis der Sachlage auch übersprungen werden kann. Für die ganz eiligen Leser empfiehlt sich ein Blick in die Maßnahmenkataloge auf Seite 24 u. 25.

Ehrgeizige Ziele ...

Vorrangiges Ziel ist der Aufbau eines attraktiven wassertouristischen Revers für Fahrgastschifffahrt, Motorboote und Kanuten mit lückenloser Infrastruktur und einer Vernetzung der Teilgebiete.
Karte 1, Quelle: Stadt Halle
so heißt es im Konzept. Sehr ambitioniert werden als zukünftige Nutzergruppen Flusskreuzfahrtschiffe, Kajüt- bzw. Motorboote und Kanus bzw. Paddelboote ausgemacht. Im Flusskreuzfahrtgeschäft macht man sich wegen der beschränkten Schleusengröße keine Illusionen. Der Verkehr mit Kajüt- bzw. Motorbooten könnte durch die Verbesserung der Infrastruktur des Sophienhafens verstärkt werden. Es gibt da nur eine klitzekleines Problem: Der Sophienhafen befindet sich in Privatbesitz, doch geht der Eigentümer mit den Entwicklungszielen konform. Doch richtig viel zu holen ist beim Paddeltourismus. Allerdings sind dazu viele Maßnahmen notwendig, um die Attraktivität für Wasserwanderer zu erhöhen, die Öffnung der Elisabethsaale und die Freigabe der wilden Saale wären nur Beispiele dafür (siehe weiter Karte 1 aus dem Konzept).

... und viele Pläne

An der Saline soll ein neuer Anleger für Fahrgastschiffe entstehen. Hier könnten sich touristisch neue Möglichkeiten entwickeln. Im Konzept wird die touristische Attraktion von "historischen Salztransporten" angesprochen. Im Segment Kajüt- und Motorboote sind am Standort, der hoffentlich bald vom HFC-Nachwuchszentrum aufgegeben wird, Stellplätze für Bootstrailer und Caravanfahrzeugen vorgesehen. Im Gespräch ist auch, ob die bislang nur durch das Wasser- und Schifffahrtsamt vorhandenen Slipanlagen für Boote einer breiteren Nutzergruppe zugeführt werden können. Auch ein Bootsverleih im Sophienhafen wird angedacht. Die meisten Pläne betreffen die Paddler:

Seitenarme der Saale öffnen oder nicht?
Karte 2, Quelle: Stadt Halle

Neben der Öffnung der Elisabethsaale (siehe Karte 1) sind auch die Öffnungen weiterer Nebenarme ganz oder teilweise in Planung (siehe Karte 2). Dafür sind noch einige Steine, wie im Konzept geschildert, aus dem Weg zu räumen. Insgsamt soll aber in Zukunft die Attraktivität durch Rundkurse um die Saaleinseln verstärkt werden. Was der Naturschutz dazu meint, haben wir bereits hier diskutiert und dazu gibt es auch bereits eine akt. Stellungnahme. Wir würden besonders diesen Teil des Konzeptes sehr gerne unterstützen. Klar ist, dass die Öffnung der Seitenarme nur für Paddler zugelassen wird. Die Motorboote verbleiben auf dem Hauptarm! Für die Öffnung der Seitenarme der Saale gibt es von uns also ein ganz klares Ja. 

Weitere Angebote und Finanzierung

 Bemängelt wird im Konzept das mangelnde gastronomische Angebot auf der Salineinsel. Allerdings betreffen konkrete Überlegungen im Moment nur den Sophienhafen. Überlegungen Hausboote statt Ausbau von Campingplätzen anzubieten, begrüßen wir. Dafür muss aber wohl ein Betreiber gefunden werden. Die Verknüpfung von Wassertourismus mit Kulturangeboten begegnen wir mit einiger Skepsis. Ggf. muss ganz einfach mehr Kultur am Fluss stattfinden. Das Peißnitzhaus mit seinem umfangreichen Kulturangebot geht hier einen guten Weg.

Und wie werden die Maßnahmen des Konzeptes nun finanziert? Dazu kommen wir wieder auf die anfangs erwähnten Maßnahmekataloge zurück, die sich in kurzfristige und mittel- bzw. langfristige Realisierungsprojekte aufgliedern. Nehmen wir zwei Beispiel heraus: Für die  Öffnung der wilden Saale wird als kurzfristiges Projekt eine FFH-Vorprüfung durchgeführt, die die Stadt mit 5.000 Euro aus Eigenmittel bezahlt. Eine Grundberäumung der wilden Saale betrifft die Finanzierung durch die Fluthilfemaßnahmen Nr. 96 und Nr. 153 von jeweils 5000 Euro aus Mitteln der Fluthilfe. Die vollständige Öffnung der wilden Saale wird mit zwei Jahren prognostiziert. Die Kosten tauchen bereits in den kurzfristigen Projektkosten auf. Im Klartext: Ggf. könnte eine Umrundung der Peißnitzinsel im Jahr 2017 erstmals Realität werden.

Ein wichtiger Schritt

Halles Verwaltung hat die Bedeutung der Saale für die Stadtentwicklung und den Tourismus erkannt. Das Konzept "Stadt am Fluss" ist ein wichtiger Schritt nicht nur für die touristische Entwicklung der Saaleaue, sondern auch in Hinsicht auf die Lebensqualität der Einwohner der Stadt Halle. Deswegen hoffen wir, dass dies nicht zerredet wird, sondern in vielen wichtigen Punkten umgesetzt werden kann.

Lt. dem Pressesprecher der Stadt, Herrn Bock, soll das hier besprochene Konzept auch im Internet zu finden sein, trotz mehrmaliger Suche war es für mich allerdings nicht zu recherchieren. Wer an dem Konzept Interesse hat, dem leite ich es via Mail gerne weiter. Ein Download ist hier aus rechtlichen Gründen leider nicht möglich.

Euer Rio und seine Ente

Donnerstag, 5. März 2015

Richtigstellung zu einem Leserbrief

Heute erscheint ein von uns angeblich verfasster  "Leserbrief" in der MZ. Dieser Abdruck fand ohne unser Wissen und ohne unsere Genehmigung statt, demzufolge distanzieren wir uns davon und von dem Inhalt. Wir stellen auf jeden Fall fest, dass bei Herrn Glowinski alle Dämme gebrochen sind und er ohne Genehmigung und Autorisierung persönliche Korrespondenzen veröffentlicht. Besonders die namentliche Nennung stellt einen schweren journalistischen Mißbrauch dar.  Die MZ hat den Weg als seriöses Medium anscheinend verlassen oder ist auf dem besten Weg dahin. Der Dammdiskussion hat Herr Glowinski mit diesem Gag einen Bärendienst erwiesen.

Die Ente findet das übrigens auch.

Euer Rio

Donnerstag, 26. Februar 2015

Und was wird nun aus den Schachtischen?

Die Schachtische: Seit zwei Jahren (oder länger) sorgen wir uns.
Seit zwei Jahren bemühen wir uns mehr oder weniger regelmäßig um das kleine Gelände vor dem Gut Gimritz mit den alten, aber noch sehr spieltauglichen Schachtischen. Mein letzter Vorschlag an die Stadt war, die Schachtische an das Peißnitzhaus zu verlegen, damit sie dort genutzt werden können. Als Antwort erhielt ich weitere Bitten um Geduld, denn es haben sich Fördermöglichkeiten aufgetan, dass ggf. das Gelände rund um die Schachtische saniert werden kann. Falls das nicht klappt, verbliebe immer noch die Möglichkeit des Transports an das Peißnitzhaus und die Umwidmung des Geländes zum Auenwald. Aber noch ist nichts entschieden.

Was nun aber herausgekommen ist, und wir hoffen sehr, dass der Stadtrat dies positiv aufnimmt, ist ein Wassertourismus-Konzept der Stadt Halle. Viele unserer Träume könnten darin wahr werden. Dazu werde ich hier bald ausführlich etwas schreiben.

Euer Rio und seine Ente

Donnerstag, 15. Januar 2015

Der Meeresspiegel steigt an

Die Flussbewohner sind gut ins neue Jahr gestartet: Mit dem trad. Feuerwerk auf Gut Gimritz und mit Tanz in den Kollonaden des Peißnitzhauses.

Die deutsche Küste, auch bald Opfer des Meeresanstiegs?
Die gute Nachricht zuerst: Wie Nature untersucht hat und der Spiegel berichtete, ist der Meeresspiegel zwischen 1901 und 1990 geringer angestiegen als ursprunglich befürchtet. Statt 1,6 - 1,9 mm pro Jahr ist der Meeresspiegel nur 1,2 +/- 0,2 mm angestiegen. Allein am Anstieg gibt es keinen Zweifel. Deswegen jetzt die schlechte Nachricht: Nun aber explodiert der Anstieg! Zwischen 1993 und 2010 wurde vom Team, das in Nature veröffentlichte, ein Anstieg von 3 +/- 0,7 mm pro Jahr berechnet. Das wird erhebliche Auswirkungen nicht nur für die Meeresküsten haben. Was ist, wenn der Anstieg noch weitere Steigerungen erfährt. Denn das ist alles nicht nur Mathematik, sondern bereits jetzt erheblich spürbar.

Die Ente meint, dass sie immer oben schwimmt. Das finde ich jetzt aber nicht beruhigend.

Euer Rio