Donnerstag, 20. Februar 2014

IG Hochwasser

Das Hochwasser geht den Leuten nicht aus den Kopf. So hat sich eine IG Hochwasser Altstadt gegründet, hier zu finden ...
Wenn ein Gesamtkonzept für den Hochwasserschutz gefordert wird, sollte auch dabei bedacht werden, dass auch das in ein Gesamtkonzept für das "Leben am Fluss" passen muss und es nicht nur um den Schutz von Einzelinteressen geht. Wenn man an den Fluss zieht, muss man wissen, was einen dann auch passieren kann...

Euer Rio


Mittwoch, 19. Februar 2014

Das Herz im Fluss


Hochwasser vereint: Gimritzer Marine, Pressefotografen und Peißnitzhausaktivist 
Das Reden über eine Konzeption "Leben (Stadt) am Fluss" begann vor über einem Jahr so hoffnungsvoll. Ich habe manchmal das Gefühl, wir sind noch keinen Schritt weitergekommen und das Juni-Hochwasser 2013 hat alle Ansätze weggespült. Aber das stimmt nicht. Das Hochwasser hat hoffentlich allen Hallensern klar gemacht, dass wir ein Stadt am Wasser sind, mit allen Nachteilen und auch vielen Vorteilen.

Der Herz im Fluss ist das Peißnitzhaus

Inzwischen habe ich weitere Gespräche mit dem Peißnitzhaus geführt (und bin dort auch in die Genossenschaft eingetreten), weitere Gespräche mit der Stadt Halle sind geplant. Einiges ist mir dabei schon klargeworden:
1. Zentrum (Herz) des Konzeptes sollte das Peißnitzhaus mit seinen zahlreichen
Angeboten sein. Allerdings dürfen wir auch Trotha, Rabeninsel, Ziegelwiese etc. nicht vergessen, aber die Peißnitz bietet sich einfach an, um sie ins Zentrum des Konzeptes und der Förderung zu setzen.
2. Ausbau des örtlichen und überregionalen Wassertourismuskonzeptes, d.h. auch
Öffnung der Wasserwege für Paddler, mehr Anlegemöglichkeiten für komerz.
Anbieter an der Peißnitz.
3. Pflege und Ausbau der Spaziergehmöglichkeiten.
4. Kultur (Konzert und Feste), Naherholung, Wassertourismus und Wohnen müssen keinen Konflikt miteinander haben. Allerdings wird es in dieser Frage in Zukunft auch eine Kultur der Kommunikation geben müssen. Nett wäre es, wenn Flussbewohner mit eingeladen werden. Das Peißnitzhaus macht Aushänge auf der Peißnitz. Von der Stadt Halle kommt hier viel zu wenig.
5. Beim Konzept wird man um den Hochwasserschutz nicht herumkommen, da dieser im Moment kontrovers diskutiert wird und Klageszenarien von Gut Gimritz und einer Altstadt-BI vorbereitet werden, möchte ich das Thema erst einmal ausgeklammern. Hier ist ohnehin das LHW planungsausführend und nicht die Stadt Halle.

Wie ich hörte, sind nun auch unsere Bundestagsabgeordneten sehr engagiert, was das Peißnitzhaus betrifft. Weniger engagiert ist allerdings der Stadtrat. Anstatt sich um das Gemeinwohl und die Entwicklung der Stadt Halle zu kümmern, sind Ihnen Angebote für Ehrenamtliche ein Dorn im Auge, wie die Polemik gegen eine "Engagiertenkarte" zeigt. Was daran peinlich sein soll, weiß ich nicht, Herr Krause, peinlich sind allein sie in ihrem Dauerhabitus als "beleidigte Leberwurst". In dieser Verkörperung sah ich Sie erst gestern über den Markt schleichen. Und das war der personifizierte Stillstand, der diese Stadt lähmt und zurückwirft. Allerdings, und da kann ich die Einwände der Stadträte verstehen, sollte die Engagiertenkarte für alle Engagierten gelten, nicht nur für die, die sich für Halle einsetzen. Und die Kontrolle der Stunden kann wirklich ein Problem sein. Ich benutze ja für mein Engagment keine Stoppuhr, oder?

Euer Rio