Freitag, 5. Juli 2013

Nachhaltige Hochwasserkonzeption?

So stellt es sich der sogenannte "Arbeitskreis Hallesche Auenwälder (AHA)" vor:
http://hallespektrum.de/nachrichten/vermischtes/verein-fordert-nachhaltige-hochwasserkonzeption-fuer-halle/53996/
 Ist es der richtige Weg, Rückbau und Enteignungen als Konsequenz des Hochwassers zu ziehen? Und warum werden Teile Teile der Neustadt, die z.B. tiefer als die erwähnten Plätze liegen, und das Peißnitzhaus nicht mit einbezogen?
Über diese Überlegungen sind wir, ehrlich gesagt, entsetzt und schockiert. Denn mit dem Holzhammer ist eine nachhaltige Hochwasserkonzeption für Halle nicht zu erreichen. Halle ist eine Stadt am Fluss. Und Halle muss und wird mit dem Fluss leben (müssen), wie es die Stadt in der Vergangenheit auch getan hat.
Statt Holzhammermethode verweisen wir auf unseren Blogeintrag vom 18.06., klick hier
Die Herren Professoren fordern im Gegenteil zum AHA keinen Rückbau, denn: "Die alleinige Forderung nach mehr Raum für die Flüsse wird der Komplexität der Problemlage nicht gerecht..."
Die Problematik ist also außerordentlich komplex und mit einfachen Lösungen nicht zu erreichen. Deswegen werden die brutalen Maximalforderungen und die alleinige Konzentration auf Auenwald und Natur weder dieser Natur gerecht, die wir bereits seit Jahrtausenden mitgestalten, noch den Anliegern am Fluss. Hochwasserschutz können nur alle zusammen entwickeln. Wir können leider nicht auf die Berge und Bäume zurück. Wir leben im 21. Jahrhundert.

Euer Rio